Vermittlungsablauf:

Bitte senden Sie uns bei Interesse an einem bestimmten Hund zunächst eine E-Mail mit ihren Kontaktdaten oder kommen Sie zu den Öffnungszeiten vorbei. Wenn Sie uns eine E-Mail senden, werden wir uns telefonisch mit Ihnen in Verbindung setzen, um ein Erstgespräch zu führen und einen Kennlerntermin zu vereinbaren.

Stimmt beim ersten Kennenlerntermin die Sympathie auf beiden Seiten, haben Sie die Möglichkeit den Hund bei weiteren Spaziergängen näher kennenzulernen.

Bitte beachten Sie, dass wir unsere Hunde nicht im „Bewerbungsverfahren“ vermitteln, wir nehmen also nicht zeitgleich mehrere Interessenten für einen Hund auf. Hat ein Hund hinter seinem Namen den Zusatz „hat Interessenten“, so gibt es bereits feste Interessenten, die sich in der Kennlernphase befinden. Sollte Ihrerseits trotzdem Interesse bestehen, können Sie sich gerne auf die Warteliste eintragen lassen. Wir würden uns dann mit Ihnen in Verbindung setzen, falls der Hund wieder frei wird.

Einige unserer Neuankömmlinge haben noch keinen Vermittlungstext, da wir mit einer genaueren Beschreibung gerne einige Zeit abwarten, um den Hund möglichst gut kennenzulernen. Gerne können Sie bei Interesse trotzdem schon eine E-Mail senden und unsere ersten Einschätzungen zum Charakter des Hundes erfragen.

Zu guter Letzt: viele unserer Hunde bringen einige Eigenheiten im Charkter und Verhalten mit, die  zunächst vielleicht abschreckend wirken, oder bei denen man die Sorge hat, dass man ihnen nicht gewachsen ist. Diese Hunde bekommen nur selten die Chance, Interessenten näher kennenzulernen und zu zeigen, was für eine tolle Seite in Ihnen steckt. Bitte scheuen Sie sich nicht davor, auch nach diesen Kandidaten zu fragen. Nach einigen Spaziergängen und Gesprächen mit unseren Mitarbeitern, werden Sie ein gutes Bauchgefühl dafür entwickeln, ob der Hund trotz seiner „Macken“ zu Ihnen passt.

Wir stellen vor: Projekt Zwingertüren auf

Wie bei fast allen Tierheimen in Deutschland werden unsere Hunde in Zwingern gehalten. Diese haben einen Innen-und einen Außenbereich und liegen sich gegenüber bzw. nebeneinander. 

Je nach Verträglichkeit werden die Hunde im Zwinger alleine oder auch mit einem passenden Artgenossen gehalten. Doch auch wenn der tägliche Spaziergang und die Zeit in den Freiläufen ein wenig Abwechslung verspricht: den Großteil des Tages fristen die Hunde  in ihren Zwingern. 

Anfang 2020 fassten wir dann den Entschluss unseren lange geplanten Traum in die Tat umzusetzen und das Projekt „Zwingertüren auf“ wurde ins Leben gerufen. Die Grundidee: das Gelände wird einfach in 2 Hälften geteilt, so dass eine Hälfte als riesiger Hundefreilauf dienen kann. Dort dürfen sich die Hunde dann stundenweise in unterschiedlichen Hundegruppen aufhalten und unser Gelände unsicher machen. Die Hunde dürfen nun zeitweise mit ins Büro,  „helfen“ uns beim Reinigen der Zwinger und haben viele Sozialkontakte mit Mensch und Hund.  

Die Vorteile liegen auf der Hand: die Hunde sind ausgelasteter, haben mehr Abwechslung, lernen sehr viele Alltagssituationen kennen und verbessern ihre Kompetenzen in der Kommunikation mit Artgenossen.

Wir Tierpfleger haben wiederum die Möglichkeit, unsere Hunde um ein Vielfaches besser kennenzulernen und damit auch bessere Einschätzungen im Hinblick auf das passende neue Zuhause zu bekommen. 

In unserem Instagram Account „ProjektZwingertuerenauf“ gibt es täglich neue Fotos und Videos von unseren Tierheimhunden. Wer möchte kann uns dort gerne folgen und unsere Hunde bei ihrem Alltag im Tierheim begleiten. 

Zu unserem Instagram Account: Projektzwingertuerenauf