Wir stellen vor: Projekt Zwingertüren auf

Wie bei fast allen Tierheimen in Deutschland werden unsere Hunde in Zwingern gehalten. Diese haben einen Innen-und einen Außenbereich und liegen sich gegenüber bzw. nebeneinander. 

Je nach Verträglichkeit werden die Hunde im Zwinger alleine oder auch mit einem passenden Artgenossen gehalten. Doch auch wenn der tägliche Spaziergang und die Zeit in den Freiläufen ein wenig Abwechslung verspricht: den Großteil des Tages fristen die Hunde  in ihren Zwingern. 

Anfang 2020 fassten wir dann den Entschluss unseren lange geplanten Traum in die Tat umzusetzen und das Projekt „Zwingertüren auf“ wurde ins Leben gerufen. Die Grundidee: das Gelände wird einfach in 2 Hälften geteilt, so dass eine Hälfte als riesiger Hundefreilauf dienen kann. Dort dürfen sich die Hunde dann stundenweise in unterschiedlichen Hundegruppen aufhalten und unser Gelände unsicher machen. Die Hunde dürfen nun zeitweise mit ins Büro,  „helfen“ uns beim Reinigen der Zwinger und haben viele Sozialkontakte mit Mensch und Hund.  

Die Vorteile liegen auf der Hand: die Hunde sind ausgelasteter, haben mehr Abwechslung, lernen sehr viele Alltagssituationen kennen und verbessern ihre Kompetenzen in der Kommunikation mit Artgenossen.

Wir Tierpfleger haben wiederum die Möglichkeit, unsere Hunde um ein Vielfaches besser kennenzulernen und damit auch bessere Einschätzungen im Hinblick auf das passende neue Zuhause zu bekommen. 

In unserem Instagram Account „ProjektZwingertuerenauf“ gibt es täglich neue Fotos und Videos von unseren Tierheimhunden. Wer möchte kann uns dort gerne folgen und unsere Hunde bei ihrem Alltag im Tierheim begleiten. 

 

Zu unserem Instagram Account: Projektzwingertuerenauf