Rasse: Kangal
Geb.-Datum: 01.01.2015
Geschlecht: weiblich
Kastriert: nein
Größe: 70 cm
Gewicht: 52 kg
Verträglich mit Hunden: bedingt
Verträglich mit Katzen: nein
Verträglich mit anderen Tieren: nein
Jagdtrieb: ja
Kinder: ja, standfeste
Autofahren: ja
Alleine bleiben: ja, nach Eingewöhnungszeit

Im Tierheim seit: 27.07.2016 (Abgabetier)

Update
31. Mai 2018

Die imposante Kangalhündin ist für Rasseliebhaber ein wahrer Traumhund. Bekannten Menschen gegenüber zeigt sie sich freundlich und verschmust. Beginnt man sie zu streicheln, dauert es meist nur wenige Sekunden und 50kg Hund fallen auf die Seite, damit der Bauch beim Streicheln auch bloß nicht vergessen wird. Mit Futter und Spielzeug ist sie leicht zu bestechen. Rassetypisch ist Asenna – besonders in der Dämmerung – sehr wachsam.

Das Asenna nun schon so lange im Tierheim sitzt ist wohl ihrer Rasse geschuldet. Zum einen benötigt ein Kangal natürlich eine Aufgabe und möchte sich viel im Freien aufhalten. Ein aussbruchssicherer Garten ist daher ein Muss. Zum anderen wollen gut 50 kg Hund auch sicher geführt werden und Asenna neigt dazu beim Spaziergang fremde Hunde anzupöbeln. Was bei kleineren Hunden kaum ein Problem darstellt, braucht bei Asenna eine konsequente Führung, sowie viel Kraft und Technik. Hat man einmal den Dreh raus ist sie gut zu führen und durchaus gehorsam.
Katzen und Nutztiere werden von Asenna aufgrund fehlender primärer Prägung als Beute angesehen und sollten daher nicht im neuen Zuhause sein. Auch auf Artgenossen kann die Kangalhündin gut verzichten.

Asenna sucht Menschen, die sie ihrer Rasse entsprechend halten und auslasten können und sich der Verantwortung bewusst sind, die es bedarf, um einen 50kg schweren Hund zu führen. Ansonsten ist Asenna sicherlich leicht zufrieden zustellen: Ein umzäunter Garten, Einzeltier, eine gemütliche Couch, viele Streicheleinheiten und Spaziergänge und Asenna hätte ihren Himmel auf Erden gefunden.

25. November 2017
Asenna musste zu uns ins Tierheim ziehen, weil sich ihre Besitzer nicht so richtig kümmern konnten.

Mittlerweile sind 1,5 Jahre verstrichen – dies hinterlässt auch bei einem Traumkangal Spuren. Zu Menschen ist die Hündin nach wie vor sehr freundlich, freut sich über jegliche Form der Aufmerksamkeit und schmiegt sich an einen. Hundebegnungen gestalten sich aber inzwischen schwierig – Asenna zeigt sich anderen Artgenossen gegenüber sehr dominant. Bei Spaziergängen ist daher ein vorausschauendes Gehen das A und O – denn haben sich die gut 50 Kilo erst einmal in Bewegung gesetzt, sind diese schwierig zu bremsen.

Nach wie vor ist Asenna sehr verspielt und aktiv – ein richtiger Kindskopf, der nur darauf wartet die Welt zu erobern.

Asenna braucht konsequente Menschen, die der Herdenschutzhündin viel Auslauf, eine Aufgabe und einen Garten bieten können. Ihre neuen Besitzer sollten sich mit den rassetypischen Eigenschaften vertraut machen.